top of page

Mentaltraining & Coaching: Warum mentale Stärke schon immer Teil meines Lebens war

vor 4 Stunden
5 Min. Lesezeit

Wer steckt eigentlich hinter Julia Hüller – und warum beschäftige ich mich so intensiv mit Mentaltraining, Stress, Kommunikation und persönlicher Entwicklung?

Die kurze Antwort: Weil mich die Frage, was in uns Menschen passiert und warum wir so denken, fühlen und handeln, wie wir es tun, schon fast mein ganzes Leben begleitet.

Mein Weg zum Coaching begann allerdings nicht in einem Seminarraum oder mit einem Psychologiebuch. Er begann auf dem Wasser.

30 Jahre Wettkampfsport: Mentale Stärke, bevor ich sie so genannt habe

Ich fahre Wasserski, seit ich ein kleines Kind bin. Meine Eltern haben sich über diesen Sport kennengelernt und Wettkämpfe gehörten für mich schon früh zum Leben.

Erst viel später habe ich verstanden, wie viel davon eigentlich Mentaltraining war.

Im Wettkampfsport gibt es Momente, in denen innerhalb weniger Sekunden alles stimmen muss. Beim Trickski hast du beispielsweise nur wenige Sekunden für dein Programm. Ein Fehler kann darüber entscheiden, ob du deine Leistung abrufen kannst oder nicht.

Du kannst in diesem Moment nicht erst anfangen, deine Gedanken zu sortieren.

Du musst da sein.

Körperlich. Mental. Emotional.

Genau dadurch habe ich schon sehr früh erlebt, welchen Einfluss unsere Gedanken, unsere Emotionen und unser innerer Zustand auf unsere Leistungsfähigkeit haben.

Diese Erfahrung begleitet mich bis heute – auch außerhalb des Sports.


Von der Kommunikation zur Psychologie

Nach dem Sport kam ein weiterer Bereich hinzu, der mich bis heute prägt: Kommunikation.

Ich habe Kommunikationsmanagement studiert und rund zehn Jahre Unternehmen beraten – vom Mittelstand bis hin zu großen Konzernen. Dabei habe ich sowohl angestellt als auch selbstständig gearbeitet und mich intensiv mit Kommunikation, Marketing und der Frage beschäftigt, wie Menschen miteinander interagieren.

Doch irgendwann wurde für mich eine andere Frage immer interessanter:

Was passiert eigentlich hinter der sichtbaren Kommunikation?

Warum reagieren Menschen in ähnlichen Situationen völlig unterschiedlich? Warum geraten wir immer wieder in dieselben Muster? Warum wissen wir manchmal ganz genau, was uns guttun würde – und schaffen es trotzdem nicht, unser Verhalten zu verändern?

Damit begann für mich der Weg tiefer in die Psychologie und das Mentaltraining.


Meine eigene Erfahrung brachte mich zur Hypnose

Einer meiner ersten intensiven Berührungspunkte mit Hypnose entstand aus einer persönlichen Erfahrung.

Nach einer schwierigen Erfahrung mit einer Narkose im jungen Erwachsenenalter entwickelte ich große Angst vor einer weiteren Operation. Vor einem späteren Eingriff suchte ich deshalb Unterstützung durch Hypnose.

Diese Erfahrung hat meine Neugier geweckt.

Ich begann, mich mit Selbsthypnose auseinanderzusetzen und absolvierte schließlich selbst Ausbildungen in Hypnose – zunächst für mich und später auch für Sportler, die ich trainierte.

Mit der Zeit folgten immer mehr Aus- und Weiterbildungen. Unter anderem beschäftigte ich mich intensiv mit Mentaltraining, Stressregulation, Ego-State-Arbeit, EMDR, klinischer Hypnose, kognitiven Ansätzen und NLP.

Insgesamt sind daraus inzwischen mehr als 1.000 Ausbildungsstunden entstanden.

Nicht, weil ich möglichst viele Methoden sammeln wollte. Sondern weil ich immer dieselbe Frage hatte:

Was hilft einem Menschen in seiner individuellen Situation wirklich weiter?


Warum Stress für mich zu einem zentralen Thema wurde

Während meiner Zeit im Kommunikations- und Agenturumfeld erlebte ich immer wieder, wie Menschen um mich herum unter enormem Stress standen. Schlafprobleme, permanente Anspannung und Burnout waren keine abstrakten Begriffe – ich sah, was dauerhafte Belastung mit Menschen machen kann.

Deshalb begann ich, mich noch intensiver mit Stressmanagement und mentaler Gesundheit auseinanderzusetzen.

Heute gehören Themen wie Stress, Selbstwert, Gedankenkreisen, emotionale Belastungen und persönliche Krisen zu den Bereichen, mit denen Menschen zu mir kommen.

Dabei ist mir eines besonders wichtig: Wir müssen nicht immer nur verstehen, warum etwas passiert. Wir brauchen auch Möglichkeiten, im Alltag tatsächlich etwas zu verändern.


Verstehen ist wichtig – aber manchmal nicht genug

Vielleicht kennst du das selbst:

Du hast ein Buch gelesen. Einen Podcast gehört. Vielleicht warst du sogar schon in Beratung oder Therapie.

Du verstehst mittlerweile ziemlich genau, woher ein bestimmtes Muster kommt.

Und trotzdem passiert es wieder.

Genau an diesem Punkt finde ich die praktische Arbeit besonders spannend.

In meinen Coachings möchte ich deshalb nicht ausschließlich über ein Problem sprechen. Ich möchte gemeinsam herausfinden: Was kannst du konkret tun?

Dafür arbeite ich mit unterschiedlichen Methoden und Übungen. Das können beispielsweise Atemübungen, Mentaltechniken, Hypnose, NLP-Methoden oder Übungen zur Selbstreflexion sein.

Mir ist wichtig, dass du aus einer Session nicht nur mit neuen Gedanken herausgehst, sondern auch mit etwas, das du anschließend selbst anwenden kannst.


Mein Ansatz: hinschauen, verstehen und ins Handeln kommen

Zu Beginn meiner Coachings schaue ich deshalb zunächst gemeinsam mit meinen Klient darauf, wo sie aktuell stehen.

Welche Lebensbereiche funktionieren gut? Wo entsteht Stress? Wo wiederholen sich Konflikte? Welche Gedanken oder Emotionen nehmen besonders viel Raum ein?

Ein sogenannter Life Check oder Lebenskompass kann beispielsweise dabei helfen, diese Bereiche sichtbar zu machen und Prioritäten zu setzen.

Anschließend entsteht ein individueller Fahrplan.

Denn ich glaube nicht an eine Methode, die für jeden Menschen gleichermaßen funktioniert.

Manche Menschen brauchen zunächst Klarheit. Andere müssen lernen, ihren Körper wieder herunterzufahren. Wieder andere haben schon unglaublich viel verstanden – kommen aber emotional trotzdem nicht aus einem bestimmten Muster heraus.

Genau deshalb arbeite ich mit verschiedenen Ansätzen.


Persönliche Entwicklung darf auch leicht sein

Psychologie fasziniert mich übrigens nicht erst seit meinen Ausbildungen.

Schon als Jugendliche habe ich lieber psychologische Bücher gelesen als Romane. Mich haben Fragen beschäftigt wie:

Was macht Menschen glücklich? Was ist Liebe? Warum verhalten wir uns, wie wir uns verhalten? Und wie können wir unser Leben bewusst verändern?

Diese Faszination ist bis heute geblieben.

Gleichzeitig habe ich oft das Gefühl, dass mentale Gesundheit unnötig schwer vermittelt wird.

Entweder ist alles sehr klinisch und problemorientiert – oder persönliche Entwicklung wird so abstrakt dargestellt, dass viele Menschen keinen Zugang dazu finden.

Ich möchte einen anderen Weg gehen.

Mentale Gesundheit darf interessant sein. Persönliche Entwicklung darf neugierig machen. Und Veränderung darf sogar Spaß machen.

Denn wenn du merkst, dass eine Übung dir wirklich hilft, du dich danach freier fühlst oder plötzlich etwas über dich verstehst, entsteht Motivation ganz anders.


Warum ich mein Wissen hier teile

Genau deshalb gibt es Julia on Mind.

Nicht jeder Mensch möchte oder kann direkt ein Coaching beginnen. Trotzdem sollte Wissen über mentale Gesundheit, Stressregulation, Kommunikation und persönliche Entwicklung zugänglich sein.

Deshalb möchte ich auf diesem Blog und in meinen Videos konkrete Impulse und Übungen teilen, die du in deinen Alltag integrieren kannst.

Es geht nicht darum, jeden Tag die „beste Version deiner selbst“ sein zu müssen.

Es geht darum, dich selbst besser kennenzulernen.

Zu verstehen, was in dir passiert.

Zu erkennen, was du verändern möchtest.

Und nach und nach die Werkzeuge zu entwickeln, mit denen du dein eigenes Leben bewusster gestalten kannst.

Denn unglaublich viel von dem, wonach wir im Außen suchen, beginnt mit einer Fähigkeit:

uns selbst wirklich wahrzunehmen.

Wenn dich Themen wie Mentaltraining, Stressmanagement, Kommunikation, Selbstwert und persönliche Entwicklung interessieren, findest du hier auf meinem Blog regelmäßig neue Impulse und praktische Übungen.

Und wenn du merkst, dass du bei einem Thema alleine nicht weiterkommst und dir individuelle Unterstützung wünschst, kannst du dich natürlich auch direkt bei mir melden.


Ich freue mich darauf, dich ein Stück auf deinem Weg zu begleiten. 🤍

 
 
 

Kommentare


bottom of page